Normalerweise biete ich cremigen Honig an,
weil er so seine Konsistenz hält.
Der cremige Honig läuft nicht vom Brot und wird auch nicht zu fest.
Aber das klappt nicht immer,
mancher Honig wird ewig nicht fest,
der mit Akazie sowieso sehr langsam.
Manchmal trennt er sich auch etwas,
noch flüssiger Honig schwimmt auf dem cremigen auf.
Man kann ihn aber selbst wieder aufrühren, auch im Glas.
Am einfachsten geht es mit einem Löffel
oder wenn er fester ist,
mit dem Handrührgerät mit Knethaken.
Man macht dann nur einen Knethaken rein und kontrolliert,
dass die Bewegung nach unten geht.
Dann langsam in den zimmerwarm gelagerten Honig eintauchen
und auch am Glasrand entlang rühren.
Zum im Glas aufrühren,
benutze ich selbst einen speziellen Rührstab für Honig im Akkuschrauber.
Dass Honig fest wird, ist ein ganz natürlicher Prozess
(Kristallisation von Glukose)
und kein Zeichen von schlechter Qualität, eher das Gegenteil.
Das Glas, das man gerade verbraucht, lagert zimmerwarm,
die Vorräte kühl und dunkel.
Um kristallisierten Honig wieder flüssig zu machen,
erwärmt man das Glas im Wasserbad bei maximal 40 °C.
Bloß nicht in die Mikrowelle,
dabei kocht der Honig an den Außenseiten im Glas
und wird so geschädigt.
Die schonende Variante ist,
wenn man das Honigglas für einige Tage auf eine lauwarme Heizung stellt.
Höhere Temperaturen zerstören wertvolle Inhaltsstoffe
wie Eiweiße, Enzyme und Vitamine.
Schon lange rühre ich in einen Teil vom Honig pulverisierten Ingwer.
Das ergibt einen leicht scharfen Geschmack im Abgang,
der nicht zu aufdringlich ist.
Außerdem ist Ingwer auch gesund.
Dann habe ich angefangen,
auch andere Gewürz- und Fruchtpulver von namhaften Gewürzhändlern zu kaufen
und in den Honig zu rühren.
Die richtige Menge zu finden, war wieder nicht einfach.
Die daraus entstandenen Spezialitäten sind
mit Produktbild gelistet.
Verwendet habe ich dafür:
Ingwer, Pfefferkuchengewürz, Erdbeere, Himbeere, Orange und Zitrone.
Oben stehen die Honiggläser und darunter ist die Kasse. Recycling ist natürlich gewollt. Somit gibt es einen Nachlass, wenn man ein leeres Glas, das man von mir gekauft hat, wieder zurückstellt.
Bei den Häusern kann man
bar bezahlen.
Aber wer hat schon immer passendes Geld?
Lieber ist mir sowieso online Zahlung, weil Bargeld Diebe anzieht.
Man kann mit allen
Kreditkarten
zahlen,
genau so wie mit Google oder Apple Pay.
Dafür habe ich für jedes Haus einen eigenen QR-Code.
Wenn man den QR-Code scannt,
kommt man direkt zu meinem Bezahldienstleister SumUp.
Viele bieten Kreditkartenzahlung nur ab einer gewissen Summe an,
das ist nervig.
Gerade auch bei Kleinbeträgen ist es wichtig,
dass es funktioniert.
Bei mir funktioniert das,
andere haben vielleicht den falschen Bezahldienstleister.
Wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat,
kann man für die
Überweisung
den QR-Code des jeweiligen Honighauses scannen.
Dann ist bis auf den Betrag schon einmal alles fertig ausgefüllt.
Dazu geht man zuerst in die Banking App
und benutzt dann deren QR-Code Scanner.
Wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, in der
Wero
aktiviert ist
und man meinen Kontakt in seinen Kontakten hat, kann auch damit bezahlen.
Den QR-Code mit meinen Kontaktdaten,
kann man nun auch am Honighauses scannen.
Beim Überweisen kann man gern beim Verwendungszweck
H FO für Honig Forcheim oder H RO für Honig Zetteritz (bei Rochlitz) angeben.
Dann ist das glasklar für was die Zahlung war.
Paypal funktioniert natürlich auch. Nur ist das für mich etwas ungünstig, weil ich nicht erkennen kann, für welches Honighaus bezahlt wurde. Nur der Name des Kunden wird übermittelt.
Online bezahlen, setzt natürlich «online» voraus. Deswegen ist an beiden Standorten freies WLAN vorhanden. «freifunk-fo.de#seelitz-hohlweg» heißt es in Zetteritz und «freifunk-fo.de#regnitzau» in Forchheim. Dieses WLAN braucht man nur anzuklicken, es ist kein Passwort erforderlich und schon ist man online - Freifunk eben.
Beide Standorte sind videoüberwacht. Diebstahl wird immer zur Anzeige gebracht.
Über Geschmack lässt sich streiten.
Am Anfang des Jahres entsteht Obst- und Rapsblütenhonig.
Darin enthalten ist Honig von allen Frühblühern
und dann von den Obstbäumen.
Danach fliegen die Bienen die Akazien und Linden an
und alles, was am Anfang des Sommers blüht.
Alles was später blüht, lasse ich den Bienen.
Ich füttere sie dann noch,
weil ich den Großteil des Honigs entnommen habe,
aber auch die Bienen brauchen die gesunden Stoffe aus dem Honig
und nicht nur den zugefütterten Zucker.
Ganz Sortenrein ist der Honig nie,
er unterscheindet sich auch von Jahr zu Jahr.
Wir können den Bienen nicht vorschreiben, wo sie hinfliegen sollen.
Weil jedes Jahr ein Rapsfeld in der Nähe ist,
die Akazien und Linden hier ringsherum stehen,
deswegen nehmen die Bienen das zuerst, was sie in der Nähe finden.
Wer sich einen Vorrat anlegen möchte,
der schreibt eine E-Mail oder ruft an.
Die Kontaktdaten stehen auf den Etiketten der Honiggläser.
Dann kann er
in Zetteritz oder Forchheim abgeholt
werden.
Ich kann den Honig aber auch
versenden.
Auf den Gläsern steht auch immer eine Zahl,
das ist die Chargennummer oder die Nummer des Eimers,
aus dem abgefüllt wurde.
Dieser Honig ist dann immer exakt der gleiche.